Am Freitag, den 24.07.2020 lud die Franziska-Obermayr-Mittelschule zur Abschlussfeier ihrer neunten Klasse in die Turnhalle ein. Insgesamt wurden zwölf Schüler verabschiedet. Rektor Werner Maier, der erste Bürgermeister des Marktes Langquaid, Schulsozialpädagogin Petra Wickert und Klassenleiterin Philine Houser entließen die Jugendlichen in die Zukunft.

Mit herzlichen Wünschen zu den Erreichten ergebnissen begannt Rektor Werner Maier seine Abschlussrede an die „zukünftigen ehemaligen Schüler“. Er wies auf die schwierige Planung der Abschlussfeier mit den wöchentlich neu erscheiendenen Vorgaben hin und bedankte sich bei der Klassenleiterin Philine Houser für die Organisation der Feier mit einem Blumenstrauß. Als Sinnbild bzw. Vergleich mit den Schülern wählte der Rektor einen Baum. Die Wurzeln sind fest im Boden verankert und stellen die Werte und die Erziehung dar, die als Fundament den jungen Menschen mitgegeben werden. Der Stamm ist in seiner Richtung vorgegeben, vergleichbar mit dem Schulsystem, das auch vom Ablauf her vorgegeben ist. „Nach dem Stamm wird es spannend. Es kommt die Baumkrone. Ziel ist immer, hoch ans Licht zu kommen.“ Jeder Versuch im Leben ist wie ein Ast, der die Chance hat nach oben zu kommen und der die Baumkrone schön und voll werden lässt. Auch an die Eltern und an die Kolleginnen und Kollegen, richtete Werner Maier dankende Worte.

Bürgermeister Herbert Blascheck erinnerte die Absolventen an den ersten Schultag und an die Schultüte. Neun Schuljahre seien seit diesem Tag ins Land gezogen und heute halten die Schüler wieder etwas in ihren Händen, ihr Abschlusszeugnis, sagte Blascheck. Dieses bescheinige ihnen, dass es sich gelohnt hat, die Schule wichtig zu nehmen und zu büffeln, auch wenn es vielleicht manchmal schwer gefallen sei. „Gerade die letzten Wochen und Monate, in denen das Corona-Virus vieles verändert und das Leben auf eine harte Probe und vor große Herausforderungen gestellt habe, waren keine leichte Zeit. Doch die Schüler gestalteten die ungewöhnliche Zeit ganz hervorragend, haben sich auf ihren Schulabschluss vorbereitet und diesen gemeistert sowie ein wichtiges Ziel im Leben erreicht“, machte der Bürgermeister deutlich. Ein Lebensabschnitt gehe nun zu Ende und ein neuer beginne. Blascheck sprach den Absolventen Zuversicht zu: „Ihr könnt etwas, ihr habt Stärken, ihr habt etwas vorzuweisen. Das beweist euer Schulabschlusszeugnis.“ Für den weiteren Lebensweg wünschte er viel Glück ,Erfolg und Gottes Segen.

Die Schülerinnen Florentina Muleci und Klodina Rexha blickten auf die vergangenen neun Jahre mittels Power-Point-Präsentation zurück. Schulsozialpädagogin Petra Wickert beschenkte die Abschlussschüler mit einer von ihnen selbst in der 5. Klasse gestalteten Mappe, in der sie ihre Wünsche und Träume für die Zukunft niederschrieben. Klassenleiterin Philine Houser bedankte sich bei den Jugendlichen für die letzten beiden Jahre. Die Schüler seien ihr sehr ans Herz gewachsen und man spürte auch ein wenig Wehmut bei der Power-Point-Präsentation, mit der sie sich bei den Schülern verabschiedete.

Anschließend folgte die Zeugnisverleihung und die Ehrung der besten Abschlussschüler. Dies waren: Kobinian Weinzierl (1,7), Daniel Stempizki (1,8) Viktoria Heinemann und Florentina Muleci (jeweils 2,0). Gemeinsam ging man auf den Sportplatz, um dort Luftballons zusammen mit den Wünschen und Hoffnungen der Jugendlichen in den Himmel steigen zu lassen.

 

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