Mittelschüler im „Jungen Theater“

Kurz vor den Pfingstferien fuhren die Klassen 5, 6 und 7 mit ihren Lehrkräften Kerstin Ettrich, Angela Risse, Stefanie Schneider, Michael Stöckl und Michael Wolf ins Junge Theater nach Regensburg, um das Stück „Krabat“ von Otfried Preußler in einer modernen Inszenierung anzuschauen. Im Deutschunterricht war in den vorherigen Wochen dieser weltberühmte Klassiker gelesen worden. Die Schüler waren nun sehr gespannt, wie dieser teilweise dramatische Lesestoff auf der Bühne realisiert werden konnte.

In der Informationsbroschüre des Theaters ist Folgendes zu lesen: Komm zur Mühle im Koselbruch!“ Immer wieder hat der Bettlerjunge Krabat den gleichen Traum, der ihn zur Mühle ruft. Dort angekommen merkt er bald, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Denn bei seinem neuen Meister lernt er nicht nur das Müllerhandwerk, sondern wird mit den anderen Lehrjungen auch in der hohen Kunst der schwarzen Magie unterwiesen. Krabat lernt schnell die Faszination der Zauberkunst kennen. Aber auch ihren Preis: In jeder Silvesternacht fordert der unheimliche Gevatter vom Mühlenmeister einen Gesellen als Opfer. Krabat muss erkennen, dass er seine Seele verkauft hat und deshalb früher oder später sterben wird. Als sein Freund Tonda ums Leben kommt, beschließt Krabat, sich gegen die Herrschaft des Meisters aufzulehnen. Doch um ihn zu besiegen, muss Krabat nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel setzen, sondern auch das seines geliebten Mädchens …

Otfried Preußlers preisgekrönte Erzählung „Krabat“ ist ein Klassiker der Jugendliteratur und eine lebendige Parabel über unsere eigene Verführbarkeit: Wieviel unserer Menschlichkeit sind wir bereit, für die Versuchungen der Macht zu opfern?

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